TheFork Alternative 2026: Reservierungssystem ohne Provision | heyGastro

Veröffentlicht am 21.09.2026 • von Robert Neumann

Du suchst nach einer TheFork Alternative? Immer mehr Restaurants stellen sich dieselbe Frage. TheFork gehört zur Tripadvisor Group und versteht sich als Europas größte Plattform für Restaurantreservierungen – in Deutschland ist sie aber weniger verbreitet als in Frankreich, Italien oder Spanien. Wenn deine Gäste ohnehin direkt zu dir kommen – Stammgäste, Google, Social Media –, lohnt sich ein genauer Blick darauf, ob du für Marktplatz-Buchungen pro Gast zahlen willst. Diese Seite zeigt dir, wie TheFork aufgestellt ist, worauf du bei einer Alternative achten solltest – und wann TheFork trotzdem sinnvoll sein kann.

Was ist TheFork?

TheFork (früher LaFourchette) ist seit 2014 Teil von Tripadvisor. Das Angebot besteht aus zwei Teilen: einem Marktplatz, auf dem Gäste Restaurants finden und buchen, und der Restaurantsoftware "TheFork Manager" für Reservierungen, Tischverwaltung und Gästedaten. Gäste können über ein Bonusprogramm ("Yums") Punkte sammeln, und Restaurants erscheinen auf Partnerkanälen wie Tripadvisor und MICHELIN.

Was kostet TheFork wirklich?

Die Preise von TheFork sind nicht an einer zentralen Stelle veröffentlicht. Das ergibt sich aus den verfügbaren Quellen:

ab ca. 39 €
pro Monat, Tarif "Visibility" (laut Capterra)
pro Gast
Provision auf Marktplatz-Buchungen, Höhe nicht öffentlich
0 €
Provision bei Buchungen über dein eigenes Widget

Das Vergleichsportal Capterra führt TheFork Manager mit einem Tarif ab 39 € im Monat. Darin enthalten sind unter anderem die Restaurantseite auf TheFork, ein Buchungswidget für die eigene Website, die zentrale Buchungsverwaltung sowie Schutz vor No-Shows. Branchenberichte beschreiben das Modell zusätzlich als Abo mit Einrichtungsgebühr und einer Provision pro Gast, der über die Plattform bucht. Die Höhe hängt von Markt und Restaurantkategorie ab und wird nicht öffentlich genannt. Ein Vergleich eines Wettbewerbers nennt für Frankreich 2–4 € pro Gast, für Deutschland habe ich keine belastbaren Zahlen gefunden. Hol dir deshalb ein konkretes Angebot, bevor du rechnest.

Der Kern des Preismodells: Die Kosten steigen mit der Zahl der Gäste, die über den Marktplatz kommen. Wer viele Buchungen über die Plattform bekommt, zahlt entsprechend mehr.

Stand: 07.10.2026. Quellen: Capterra-Preisseite zu TheFork Manager und Branchenberichte. Konditionen können sich nach Land und Vertrag unterscheiden.

Worauf du bei einer TheFork-Alternative achten solltest

Nicht jeder Wechsel ist automatisch eine Verbesserung. Vier Kriterien, die den größten Unterschied im laufenden Betrieb machen:

1. Fixpreis statt Kosten pro Gast

Prüfe, ob die Kosten mit jedem zusätzlichen Gast steigen oder ob du eine planbare Pauschale zahlst – unabhängig davon, wie erfolgreich dein Restaurant läuft.

2. Woher kommen deine Gäste?

Ein Marktplatz bringt Gäste, die dich noch nicht kennen. Wenn der größte Teil deiner Reservierungen aber von Stammgästen, aus Google oder von deiner Website kommt, zahlst du bei einer Provision für Gäste, die ohnehin gekommen wären. Schau in deine Buchungsdaten, bevor du entscheidest.

3. Datenhoheit über deine Gäste

Achte darauf, dass du deine Reservierungen und Gästedaten jederzeit selbst einsehen und exportieren kannst und sie im Rahmen der DSGVO für Gästebindung nutzen darfst.

4. Setup ohne Wartezeit

Ein System, das du in wenigen Minuten selbst einrichten kannst, spart dir Zeit, die du im Service brauchst.

heyGastro als TheFork-Alternative: die wichtigsten Unterschiede

Kriterium TheFork Manager heyGastro
Grundpreis ab ca. 39 €/Monat (laut Capterra) kostenlos bis 50 Online-Buchungen/Monat, danach ab 29 €/Monat
Provision pro Gast auf Marktplatz-Buchungen, Höhe nicht öffentlich; über das eigene Widget provisionsfrei 0 % – kein Marktplatz, keine Provision
Neue Gäste über eine Plattform ja – Restaurantseite in der TheFork-App, Partnerkanäle nein – Buchung über deine eigenen Kanäle: Website, Social Media, Google Maps
No-Show-Schutz Standardschutz und KI-gestützte No-Show-Prognose (laut Capterra enthalten) Erinnerungen, Frühwarnsystem und Stripe-Anzahlungen mit automatischen PDF-Belegen
Einrichtung Onboarding mit Account Manager selbst in ca. 2 Minuten
Anbieter / Hosting Tripadvisor Group (Sitz Paris) ISO-zertifiziertes Hosting in Deutschland, DSGVO-konform

Angaben zu TheFork nach öffentlich zugänglichen Informationen (Capterra, Branchenberichte), Stand 07.10.2026, ohne Gewähr. Aktuelle Konditionen erhältst du direkt von TheFork.

Warum heyGastro für viele Restaurants die bessere Wahl ist

heyGastro verlangt 0 % Buchungsprovision – egal ob ein Gast über deine Website, Social Media oder direkt über "Mit Google reservieren" bucht. Alle Funktionen sind schon im kostenlosen Tarif enthalten. Der einzige Unterschied zum Unbegrenzt-Paket ist die Zahl der Online-Buchungen: Bis zu 50 pro Monat sind dauerhaft kostenlos, wer mehr braucht, zahlt ab 29 € im Monat (bei 12 Monaten Laufzeit; 34 € bei 6 Monaten, 39 € bei 1 Monat) – feste Zeitpakete ohne Abo. Dein Buchungswidget läuft auf deiner eigenen Website und in deinem Google-Unternehmensprofil, du bestimmst Preise und Konditionen selbst.

Beim Thema No-Show-Schutz geht heyGastro über reine Erinnerungs-E-Mails hinaus: Jede Buchung erhält automatisch eine Erinnerung, ein Frühwarnsystem erkennt wiederholte No-Shows anhand der Kontaktdaten, und für Großgruppen lässt sich eine Anzahlung über Stripe aktivieren. Anzahlungs-, Storno- und Schadensersatzbelege werden automatisch als PDF erstellt und sind für deinen Steuerberater abrufbar.

Auch operativ ist heyGastro auf den hektischen Restaurantalltag zugeschnitten: eine Echtzeit-Timeline mit farblicher Tischbelegung, automatische Tischkopplung für Großgruppen und ein Auslastungsregler, mit dem du die Online-Buchbarkeit bei Personal- oder Küchenengpässen drosselst. heyGastro läuft direkt im Browser, du brauchst keine Spezial-Hardware.

Wann TheFork trotzdem sinnvoll sein kann

TheFork ist kein schlechtes Produkt, es löst nur ein anderes Problem: Es bringt dir Gäste, die dich noch nicht kennen. Das kann sich lohnen, wenn du neu eröffnet hast, in einer Touristenlage liegst oder gezielt Neukunden gewinnen willst. heyGastro ersetzt diese Reichweite nicht, es verwaltet deine eigenen Buchungskanäle. Viele Restaurants nutzen deshalb beides und verlagern ihre Buchungen mit wachsender Stammkundschaft schrittweise auf den eigenen Kanal.

So gelingt der Wechsel, ohne dass dir eine einzige Buchung verloren geht

1
Bestehende Reservierungen und Gästedaten exportieren. Frag bei TheFork aktiv nach deinem Datenexport, bevor du kündigst.
2
Bei heyGastro kostenlos registrieren – ganz ohne Kreditkarte, in etwa zwei Minuten.
3
Tische und Öffnungszeiten eintragen. Dein Tischplan, deine Kapazitäten und Zeiten sind in wenigen Minuten hinterlegt.
4
Buchungslink auf deiner Website und bei Google Maps einbinden – ab dann laufen neue Reservierungen automatisch bei dir im Dashboard auf, ganz ohne Provision.
5
Entscheide, ob du TheFork behältst. Willst du die Plattform ganz verlassen, kündige fristgerecht und prüfe dein individuelles Vertragsende.

Häufige Fragen zum TheFork-Wechsel

Muss ich meinen TheFork-Vertrag sofort kündigen?

Nein – du kannst heyGastro parallel zu TheFork einrichten und testen. Erst wenn alles läuft, solltest du entscheiden, ob und wann du deinen TheFork-Vertrag fristgerecht kündigst.

Kann ich TheFork und heyGastro gleichzeitig nutzen?

Ja. Viele Restaurants nutzen eine Plattform für Neukunden und ein eigenes System für ihre Direktbuchungen. Achte darauf, dass sich beide Kalender nicht überschneiden, und trag Reservierungen aus einem System bei Bedarf im anderen nach.

Kann ich meine Gästedaten von TheFork mitnehmen?

Frag bei TheFork einen Datenexport an. Eine automatische Übernahme in heyGastro gibt es nicht, du trägst Daten manuell ein. Nutze Gästedaten nur im Rahmen der DSGVO.

Was kostet heyGastro?

Der Einstieg ist dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit, mit bis zu 50 Online-Buchungen pro Monat. Wer mehr braucht, wählt das Unbegrenzt-Paket ab 29 € im Monat (bei 12 Monaten Laufzeit; 34 € bei 6 Monaten, 39 € bei 1 Monat). Die Pakete sind feste Zeitpakete ohne Abo. Es fällt keine Provision pro Gast an.

Bereit für den Wechsel?

Starte heyGastro kostenlos – ohne Kreditkarte, ohne Provision pro Gast, mit bis zu 50 Online-Buchungen im Monat inklusive.

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